Propolis – von der Sammlung bis zur Lösung

“Verkittetung”an der Auflagefläche der Rähmchen – Metalschienen schaffen hier Abhilfe.

Bis der Imker an das Propolis kommt, ist es ein langer Weg.
Als erstes müssen die Ladies die Rohstoffe (Blüten, Harzen und Wachs) sammeln und produzieren. Dann wird das Zuhause damit ausgekleidet und dann kommt der Imker* mit seinem Stockmeisel und “krazt” buchstäblich das Propolis vom Rähmchen und Zarge.
Hilfreich ist zur Gewinnung ein sogenanntes Propolisgitter:

Ist die Propolis erstmal geerntet, wird sie eingefroren. Dies hat zwei Gründe: zum einen konservatorische, zum anderen erleichtert das Einfrieren die spätere Weiterverarbeitung.

Einfrieren erleichtert die Verarbeitung

In meinem Aufbau habe ich alle Benutzen Gegenständegewogen, um zu wissen, wie gut die Lösung funktioniert hat. (Vorher – nachher wiegen). Die Lösung ist relativ schnell hergestellt, hat man alle Gerätschaften vorhanden. Das folgende Rezept liegt meiner Herstellung zu Grunde und kann entsprechend skaliert werden.

Rezept:
10 gramm Propolis
100 ml Trinkalkohol,
empfohlen wird 70%, geht aber auch mit höherprozentigem.
Weniger hingegen ist nicht so gut 😉
ergibt:
10% Lösung von Propolis in Alkohol (70-96%)

Mein Herstellungsaufbau sah wie folgt aus:

Wichtig bei der Weitergabe oder dem Verkauf von Propolis ist die ordentliche Beachtung und Nutzung der rechtlichen Vorgaben:

1. Notwendige Angaben auf dem Etikett sind:
Name, Anschrift, Gebindegröße, Konzentration, Lösungsmittel
2. Benennung der Tinktur : Propolis-Lösung – nicht mehr, nicht weniger.
3. In keinerlei Weise darf die Lösung als Arzneimittel oder Kosmetik verkauft werden, es sei denn, der Imker* hat ne Zulassung. Ebenfalls dürfen keine darauf verweisende Informationen gegeben werden.
Wer also mehr über Propolis wissen möchte, informiere sich in der Geschichte der Menschheit, in der seit Jahrtausenden Propolis ihren Platz hat oder beim Arzt seines Vertrauens. Der Imker* kann nur das Produkte aus dem Bienenstock zur Verfügung stellen.

Ich benutze Propolis zu vielfältigen Zwecken und mir gefällt die Idee, dass ich einen natürlichen Stoff benutzen kann, wo ich sonst zu industriell hergestellten Produkten gegriffen habe.

In diesem Sinn, summasummarum,
Euer Markus