Imkern an der Fernuni – Fernuni-Imker – Projekt “summender Campus”

Im Oktoboer 2019 nahm die neue Kanzlerin Frau Rimpo-Repp Ihren Dienst an der Fernuni auf. Kurz danach erhielt ich eine Anfrage, ob ich (m)ein Konzept zur Bienenhaltung an der Fernuni vorstellen könnte, da dies nicht nur den Campus aufwerten würde, sondern neue Orte der Begegnung schaffen würde – ein großes Anliegen der neuen Chefin – gefragt getan. Mit von der Party war Patric Albrecht, auch ein Chef – im Bereich Marketing.
Nach dem Austausch war klar, das machen wir. Das Projekt “summender Campus” war geboren.
Nachdem das Projekt nun sichtbar ist, greifen die Medien das Thema natürlich auch auf. Einen Artikel gibt es hier bei der WestfalenPost zu lesen.

Online-Artikel in der Westfalenpost
Online-Artikel in der Westfalenpost

neue Chefin – neuer Wind – neuer Campus –> Ermöglichungskultur

In die Projektlinie fiel jedoch nicht nur die Ansiedlung von Bienenstöcken auf dem Fernuni-Campus, sondern auch die Umgestaltung der Grünflächen: weg vom Rasen hin zu Wiesen und idealiter zu Wildblumenwiesen; auch die Dachbegrünung kam auf die Agenda.
Diese Maßnahmen bereiten den Bienen und Insekten vor Ort ein neues reichhaltiges Buffet, mit dessen Hilfe Sie auch sogenannte Trachtlücken überbrücken können und nahezu ganzjährig Pollen und ‘Läppertracht’ vor Ort finden.
In Summe wurden 7.000 qm Rasen umgewandelt in kleine Blühparadiese.

Vorbereitungen und Umzug an die Fernuni – Für die Ladies nur das Beste.

Die Beuten (Bienenwohnung) wurden vorbereitet und nach der Trockenzeit wurden die Völker in die neuen Zargen gesetzt und – nach Anmeldung beim Veterinäramt mit entsprechendem Gesundheitszeugnis – auf den Fernuni-Campus umgezogen.
Das mein Auto dabei an seine Kapazitätsgrenzen kam, ist keine wirklich neue Erfahrung. Tatsächlich habe ich auch nur wegen des Imkerns den Kombi, da ich seit Anfang des Jahres versuche, dass Fahrrad als Standardverkehrsmittel zu benutzen. Leider ist das während der Saison oftmals schwierig, etwa wenn Honigräume aufgesetzt werden…

Als ImkerIn  kann nie genug Material haben - muss halt nur gelagert werden (können)

Bevor die Ladies Ihr neues Zuhause beziehen, bekommen die Beuten einen Anstrich mit Leinölfirnis. Natürlich und ohne schädliche Zusätze.
Gut für das Holz, gut für die Bienen.

Imkern = Materialschlacht

Imkern ist eine Materialschlacht
Wenn der Kombi an seine Grenzen kommt… Umzug von den Ladies. Was für einen Bienen-Umzug zu beachten ist, könnt Ihr hier nachlesen.

Wellcoming am neuen Standort an der Fernuni

Nach dem Umzug der ersten beiden Völker standen Patric Albrecht als Projektleiter und ich als Projektimker Benedikt Reuse Rede und Antwort. Daraus entstand ein Audiofeature, welches es dann auch in die Fernuni-Medien schaffte und hier abrufbar ist.

der neue Standort am Campus
Der neue Standort – die Ladies fühlen sich in ihrer neuen Heimat mit reichhaltigem Buffet ziemlich wohl.
Teamwork - gemeinsam sind wir stark.
Teamwork – gemeinsam sind wir stark. Dies nennt man Naturwabenbau. Die Ladies bekommen also keine Mittelwand aus Wachs als Bauvorgabe.

Auf dem Bild links ist das ‘Zauberzeug’ Propolis (pro-polis und nun die Lateiner bitte 😉 ) zu sehen. Die Bienen schaffen durch diesen Kitharz innerhalb der Beute ein für sie perfektes Mikroklima..
Auf dem rechten Bild ist eine Brutwabe zu sehen. Die einzelnen Brutzellen werden im dritten Stadium verdeckelt. In diesem Stadium wird aus der Made eine Biene. Der zeitliche Ablauf ist dabei: 3 – 6 – 12 (drei Tage ein Ei (Stift), dieser fällt um und wird zur Made (6 Tage), bevor dann die Zelle für 12 Tage verdeckelt wird und die Biene sich durch den Deckel frisst.

Alle drei Stadien sind hier zu sehen. Die weißen “Punkte / Stifte / Eier”, die C-förmigen Maden und die verdeckelte Brut. Auf einer Brutwabe finden hier etwa 6.000 Brutzellen Platz.
So gut wie in die Beute geschaut.

Warum das Ganze?
Deswegen 😀
#fernunihonig