Wärmebox – die Alternative zum Wärmeschrank?

Ist der Wärmeschrank der Weisheit letzter Schluss? Wirklich?
Insbesondere kleine Imkereien werden sich wohl nach einer anderen Lösung umschauen, denn mit dem Platz ist es wie mit der Zeit: Wir haben nie genug davon und der Einsatz sollte wohl überlegt sein.
Eine Alternative und nahezu ‘mobile’ Lösung ist die Wärmebox. Ihr kennt Sie alle – das sind die Boxen, in der in der Regel der Lieferservice warmes Essen zu Eurer Wohnungstür bringt.

Die Alternative: Die Wärmebox

Einer unserer Podcast-Hörer sh4nks hat für seine Imkerei eine alternative Lösung erarbeitet, die ich Euch gerne im Folgenden vorstellen möchte. Die Idee stammt dabei auch nicht von ihm selbst, sondern aus der “Brot-Community”. Diese, wie auch die Bierbrauer, nutzen dieses Vorgehen, um die Gärungstemperatur zu steuern.
Sie scheint sich also bewährt zu haben, die Wärmebox. Ob Sie shar

sh4nks Hardware für die Wärmebox

Man nehme drei Dinge:
eine ausreichend große Styroporbox,
eine Heizmatte und
ein Steuergerät für die Temperatur.
Das Setting, welches Christoph nutzt, setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
– eine Styroporbox mit den Maßen 60*45*45
– eine LERWAY Heizmatte , 20,75″x10″ Zoll, 21Watt (~20,-€)
– eine Inkbird ITC-308 Temperatur Steuerung, Thermostat mit NTC Sensorsonde (40,-€)

Wärmebox “zusammenbauen”

Diese Lösung hört sich so einfach wie genial an.
Man nehme die Styroporbox, lege die Heizmatte auf den Boden fixiere die Kabel mit Klebeband und fertig. Kein schrauben, kein verdrahten, kein saubermachen, kein Problem 😀
Im nächsten Schritt kann auch schon der Honig rein, sei es im Eimer oder auch im Glas (!) – davon passen wohl auch relativ viele – gut gestapelt – rein.
Auf einen Lüfter kann verzichtet werden – erscheint auch logisch, da die Matte für Terrarien konzipiert ist und somit ausreichend Umgebungswärme abgibt.
Schließlich, um dann wirklich Honig zu verflüssigen, wird die Heizmatte mit der Steckdose an der Temperatursteuerung verbunden, Zieltemperatur eingegeben, und dann gute 24h warten.

Und wenn gerade kein Honig aufgetaut werden soll? Dann könnte die Box als Werkzeuglager oder zur Essensauslieferung verwendet werden 😉

Vielen lieben Dank an sh4nks für diesen Hinweis!
Karumpel im Februar, Jahr 2 Covid19.

2 Antworten auf „Wärmebox – die Alternative zum Wärmeschrank?“

  1. Ich habe tatsächlich eine Frage. Es gibt die Styroporboxen ja in mehreren Wandstärken von 2-5 cm. Welche benutzt ihr? Müssen oder sollten es 5cm sein?

    1. Ich bin ja auch noch im Einkaufsprozess. Deswegen hatte ich Rücksprache gehalten und die Antwort ist so einfach wie genial. Je weniger gut isoliert ist, desto häufiger springt die Wärmematte an, sprich: es funktioniert unabhängig von der Wanddicke, im Sinne der Nachhaltigkeit wäre eine gute Isolierung und weniger Stromverbrauch wünschenswert.

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